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Marcel Dobler: «Die SRG ist nicht neutral»

Marcel Dobler: «Die SRG ist nicht neutral»
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Dobler fordert eine Konzentration der SRG auf ihren Grundauftrag (Nachrichten, Bildung, Kultur). Er hält eine Gebührensenkung für möglich, ohne dass die Finanzierung leidet. Er sieht Optimierungspotenzial in der SRG und lehnt ihre Wettbewerbsaktivitäten im Internet ab. Dobler kritisiert die Neutralität der SRG und zweifelt an der ausgewogenen Berichterstattung. Die Rahmenverträge mit der EU werden von ihm wegen geringer wirtschaftlicher Vorteile abgelehnt. Er spricht sich gegen die Unionsbürgerrichtlinie und die Verpflichtung zur Rechtsübernahme aus.

Der St. Galler Freisinnige über die Gebührensenkungsinitiative, die skandalöse Eigenwerbung der SRG, den Grundauftrag der Sender und wieso er die Rahmenverträge mit der EU «komplett ablehnt», aber auch gegen die Nachhaltigkeitsinitiative der SVP ist, obwohl er in der Zuwanderung ein Problem sieht. 

Die SRG soll sich auf ihren Grundauftrag konzentrieren, findet der St. Galler FDP-Nationalrat Marcel Dobler. Für Nachrichten, Bildung und Kultur setze die SRG heute 53 Prozent ihrer Sendezeit ein. Diese 850 Millionen Franken würden ihr auch bei einem Ja zur Initiative «200 Franken sind genug» zur Verfügung stehen. Der Rest des Angebotes sei «zu teuer» und nicht nötig. Zudem gebe es bei der SRG «jede Menge Optimierungspotenzial». 

Es gebe keinen Grund, dass die SRG im Internet den privaten Verlagen Konkurrenz mache. «Man muss der SRG einen Riegel schieben», findet Dobler. Dobler kritisiert die Linkslastigkeit der SRG. Aus seiner Sicht ist die SRG nicht neutral. Dies hätten auch Umfragen ergeben. Dobler fordert die SRG-Spitze auf, das zu «adressieren». Heute sei die ausgewogene Berichterstattung «nicht gewährleistet».