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Migranten aus dem Maghreb haben geringe Chancen auf Asyl in Europa, sind jedoch entschlossen, nicht zurückzukehren. Rund 80,5 Prozent der nordafrikanischen Asylsuchenden sind in Straftaten verwickelt. Experten identifizieren diese Personen als „Desperados“, die aufgrund ihrer Aussichtslosigkeit zu kriminellem Verhalten neigen. Die Migration hat auch mit der Wahrnehmung von Wohlstand in Europa über soziale Medien zu tun. Es besteht eine Notwendigkeit für klare Maßnahmen zur Identifikation von Asylsuchenden und zur Eindämmung der Sekundärmigration. Zusammenarbeit mit Maghreb-Staaten zur Verbesserung der Lebensbedingungen und beruflichen Perspektiven junger Menschen wird als Lösung vorgeschlagen.
Die Fakten: Migranten aus dem Maghreb hoffen trotz äusserst geringer Asylchancen, dass es eine Möglichkeit gibt, in Europa zu bleiben. Maghreb-Experte Beat Stauffer spricht von sogenannten «Desperados»: Junge Migranten, die sagen: «Ich gehe nicht mehr zurück.» Diese Menschen hätten «wenig zu verlieren» – das sei eine toxische Kombination.
Warum das wichtig ist: 80,5 Prozent der nordafrikanischen Asylsuchenden sind in Straftaten verwickelt. Das zeigen interne Dokumente des Staatssekretariats für Migration (SEM) nach einer «Blick»-Recherche.