Zum Inhalt springen

Lottogelder gegen das Patriarchat, Temposünder und LGBTQI-Diskriminierung

Lottogelder gegen das Patriarchat, Temposünder und LGBTQI-Diskriminierung
00:00 / 00:00
🔊

Ganz knapp: →

Glücksscheinverkäufe in der Schweiz finanzieren lokale sowie internationale gemeinnützige Projekte. Jährlich rund 500 Millionen Franken nach Abzug der Vertriebskosten, davon ein erheblicher Teil für Kultur, Sport und Umwelt. Gelder fließen unter anderem in Entwicklungsprojekte in Nepal und Albanien zur Förderung von Geschlechtergleichstellung. Kritische Stimmen bemängeln die Verwendung von Lotteriegeldern für politische oder ideologische Projekte, was gegen die Vergaberichtlinien verstoßen könnte.

Die Fakten: Wer ein Glückslos kauft, finanziert nicht nur Sport, Kultur und Soziales in der Schweiz, sondern auch Entwicklungshilfeprojekte im Ausland – mit rund 27 Millionen Franken.
Warum das wichtig ist: Wer beim Glücksspiel verliert, kann sich zumindest damit trösten, dass das Geld einem guten Zweck dient. Genau damit werben die kantonalen Lotteriegesellschaften seit Jahren. Doch nicht alle Spieler dürften ahnen, wohin ein Teil ihres Einsatzes tatsächlich fliesst.
Der Hintergrund: Swisslos, die interkantonale Lotteriegesellschaft mit Sitz in Basel, schüttet rund zwei Drittel ihrer Einnahmen an glückliche Spieler aus. Nach Abzug der Vertriebskosten bleiben jährlich rund 500 Millionen Franken übrig. Dieses Geld wird an die Kantone verteilt.

Sponsored content
Ein neues Zeitalter für Range Rover
Mit dem GT erweitert Range Rover seine Modellfamilie um ein neues Format: Flach, elegant und elektrisch soll der Grand Tourer Reisekomfort, Luxus und Range-Rover-Charakter in eine neue Form bringen.