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Links-Grün oder Wirtschaft: Wo stehen die Bauern?

Links-Grün oder Wirtschaft: Wo stehen die Bauern?
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Der Ständerat berät am Montag über das Freihandelsabkommen mit Mercosur. Im Nationalrat ist das Abkommen gescheitert, was seine Zukunft gefährdet. Die Schweiz visiert mit dem Abkommen zollfreien Zugang zu einem großen Markt an. Bauern fordern hohe Kompensationen und könnten das Abkommen in ihrer Allianz mit den Grünen gefährden. Ein Kompromiss sieht 517 Millionen Franken für die Bauern vor und könnte Chancen im Ständerat erhöhen. Die Grünen haben bereits ein Referendum angekündigt, falls das Abkommen angenommen wird.

Die Fakten: Am Montag berät der Ständerat das Freihandelsabkommen mit Mercosur, der lateinamerikanischen Wirtschaftsorganisation. 

Warum das wichtig ist: Im Nationalrat ist das Abkommen wegen einer Allianz aus Links-Grün und den Bauern bereits gescheitert. Passiert dasselbe im Ständerat, ist das Abkommen tot. Aber auch wenn nicht, ist das Abkommen noch lange nicht durch. 

 

Das will das Abkommen: Die Schweiz hat im Rahmen der EFTA mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay ein Freihandelsabkommen ausgearbeitet. 

  • Dieses verbessert den Zugang der Schweizer Unternehmen zu einem Markt mit rund 280 Millionen Menschen. 
  • 2024 exportierte die Schweiz Waren im Wert von mehr als 4 Milliarden Franken in diesen Wirtschaftsraum. 
  • Mit dem Abkommen würden rund 96 Prozent dieser Exporte vollständig zollbefreit. 
  • Es müssten also etwa 155 Millionen Franken weniger Zölle bezahlt werden. 
  • Im Gegenzug dürften die Mercosur-Staaten mehrheitlich beschränkte Kontingente von insgesamt 25 Agrarprodukten in die Schweiz importieren.
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