Ganz knapp: →
Vizekanzler Lars Klingbeil benötigt keine Zahlen, um die Bedeutung erneuerbarer Energien zu bestätigen. Deutschland hat bisher hunderte Milliarden Euro in die Energiewende investiert; künftige Kosten könnten bis zu 5,4 Billionen Euro betragen. Die Strompreise in Deutschland liegen bei etwa 40 Eurocent pro Kilowattstunde, was dreimal so hoch ist wie im Jahr 2000. Seit 2019 sind rund 340.000 Arbeitsplätze in der Industrie verloren gegangen, was mit den hohen Energiepreisen zusammenhängt. Der CO₂-Ausstoß pro Kopf bleibt in Deutschland mit mindestens sieben Tonnen pro Jahr hoch. Die SPD, die Klingbeil vertritt, hat nur noch einen Wählerzuspruch von rund 12 Prozent.
Das ist passiert: Der deutsche Vizekanzler (SPD) hat im Bundestag gesagt, er brauche keine Zahlen, um zu wissen, dass es richtig sei, auf erneuerbare Energien zu setzen.
Der Löli-Faktor: Lars Klingbeil, der als Finanzminister eigentlich stark an Zahlen interessiert sein sollte, reagierte auf eine parlamentarische Anfrage. In dieser wurde er gefragt, wie sehr der globale Temperaturanstieg verhindert wird, wenn Deutschland 100 Milliarden Euro Steuergeld in den Klimaschutz investiert. Klingbeil antwortete wörtlich: «Ich brauche keine Zahlen, um zu wissen, dass es richtig ist. Ich will es für mich sehr deutlich sagen: Ich brauche keine Zahlen, die belegen, dass ein Weg richtig ist, auf erneuerbare Energie zu setzen.» (siehe hier und hier)
Nun hat Deutschland also die Bestätigung, dass der stellvertretende Kanzler ein Öko-Religiöser ist. Denn nur Religiöse interessieren sich nicht für Zahlen, sondern orientieren sich einzig an ihrem Glauben. Und der sogenannte Klimaschutz hatte schon immer etwas Religiöses.
