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Schweizer Jugendliche schneiden in PISA-Tests 2025 in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften gut ab. Schweiz liegt signifikant über dem OECD-Durchschnitt und zählt zu den leistungsstärksten Ländern. Leistungsrückgang in Mathematik und Lesen in den letzten Jahren festgestellt. Umfrage zeigt, dass Ausbildungsverantwortliche Lücken in grundlegenden Fähigkeiten neuer Lehrlinge erkennen. Ein Fünftel der Arbeitgeber plant, weniger Lehrlinge zu rekrutieren.
Die Fakten: Fünfzehnjährige Jugendliche in der Schweiz schneiden in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften im internationalen Vergleich gut bis sehr gut ab. Das ist das Resultat im Rahmen der PISA-Tests 2025, wie heute Dienstag bekannt wurde (siehe hier). Gemäss dem Bund liegt die Schweiz in allen getesteten Kompetenzen signifikant über dem OECD-Durchschnitt und gehört weiterhin zu den leistungsstärksten Ländern. Allerdings sind die Leistungen insbesondere in Mathematik und Lesen in den letzten Jahren dennoch gesunken.
Warum das wichtig ist: Das Resultat steht im Widerspruch zu einer Umfrage von Economiesuisse, dem Schweizerischen Gewerbeverband und dem Arbeitgeberverband unter rund 2900 Ausbildungsverantwortlichen. Diese beklagten letzte Woche massive Lücken in Schreiben und Mathematik von neuen Lehrlingen. Jeder fünfte Ausbildungsverantwortlich in der Wirtschaft will darum künftig weniger Lehrlinge rekrutieren (siehe hier).