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Keine «pfefferscharfen» Landesverweise trotz Rekordzahl in den Gefängnissen

Keine «pfefferscharfen» Landesverweise trotz Rekordzahl in den Gefängnissen
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Aktuell sind in der Schweiz 7'119 Personen inhaftiert, die höchste Zahl seit 1988. 73,6 Prozent der Inhaftierten haben keinen Schweizer Pass. Im Jahr 2025 waren nur 63,9 Prozent der straffälligen Ausländer von einem Pflichtlandesverweis betroffen. Es gibt eine Diskrepanz zwischen den politischen Versprechen zur konsequenten Ausschaffung und der tatsächlichen Umsetzung. Die Mehrheit der verurteilten Personen sind Männer und ein hohes Prozentual an Verurteilungen betrifft Ausländer. Bedenken hinsichtlich der Kriminalitätsrate bestimmter Ausländergruppen werden geäußert.

Die Fakten: Derzeit sind in der Schweiz 7'119 Personen in Haft. Es handelt sich um die höchste Zahl seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1988 – allerdings nicht um den Höchststand in Bezug auf die Bevölkerung.

Warum das wichtig ist: Die Medienmitteilung des Bundes erwähnt nicht, dass 5'238 der Inhaftierten (73,6 Prozent) keinen Schweizer Pass haben. Trotzdem wurden straffällige Ausländer auch 2025 entgegen dem Volkswillen nicht konsequent des Landes verwiesen, wie aus den neuen Daten hervorgeht.

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