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Abstimmung über die «Neutralitäts-Initiative» am 27. September 2026 in der Schweiz. Initiative fordert, Neutralität als «immerwährend» und «bewaffnet» in der Verfassung festzuschreiben. Befürworter argumentieren, Neutralität sei entscheidend für Frieden, Sicherheit und Wohlstand. Initiative lehnt die Teilnahme der Schweiz an Militär- und Verteidigungsbündnissen sowie an Sanktionen ab, erlaubt jedoch UN-Sanktionen. Bundesrat und Parlament befürchten Einschränkung des Handlungsspielraums der Schweiz durch mögliche Ablehnung von Sanktionen wie gegen Russland. Christoph Blocher und andere Initiativbefürworter warnen vor der Gefahr, dass die Schweiz Kriegspartei wird.
Die Fakten: Am 27. September 2026 stimmt die Bevölkerung über die Initiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität» («Neutralitäts-Initiative») ab. Am Dienstagvormittag hat das Ja-Komitee in Bern den Abstimmungskampf lanciert.
Warum das wichtig ist: Die Neutralität ist seit 1848 in der Bundesverfassung verankert, wird im Wortlaut allerdings inhaltlich nicht genauer beschrieben. Das Initiativkomitee um Alt-SVP-Bundesrat Christoph Blocher ist überzeugt, dass diese Flexibilität dazu führt, dass die Landesregierung die Neutralität zunehmend aushöhle und abschaffe – obwohl sie für Wohlstand, Frieden und Sicherheit gerade in geopolitisch turbulenten Zeiten besonders wichtig ist.
