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Greenpeace kritisierte Axpo wegen vermeintlicher Abhängigkeit von russischem Uran für Atomkraftwerke. Axpo konterte, dass ihre Kernkraftwerke seit 2022 unabhängig von russischen Lieferungen sind. Axpo betonte, dass alle bestehenden Verträge vor 2014 abgeschlossen wurden und nach der Invasion in der Ukraine keine neuen Verträge mit russischen Lieferanten eingegangen wurden. Medien berichteten umfangreich über die Vorwürfe von Greenpeace, viele Artikel wurden veröffentlicht. Axpo hat Verträge mit Uranlieferanten aus Kanada und Kasachstan abgeschlossen, die keine finanziellen Flüsse nach Russland beinhalten.
Die Fakten: Letzte Woche griff die Umweltorganisation Greenpeace den Schweizer Energiekonzern Axpo heftig an. Die Atomkraftwerke, welche das Unternehmen betreibe, seien bei der Versorgung mit Uran noch immer von Russland abhängig. Nun kontert die Axpo den Angriff von Greenpeace.
Warum das wichtig ist: Die Vorwürfe von Greenpeace fanden grossen Widerhall und wurden in den Schweizer Medien regelrecht breitgewalzt. Mit den Klarstellungen der Axpo zeigt sich nun aber, dass diese Vorwürfe haltlos sind.
Das Zitat: «Das Kernkraftwerk Beznau und das Kernkraftwerk Leibstadt waren aufgrund von Reserven seit 2022 nicht mehr auf Lieferungen von russischen Lieferanten oder Unterlieferanten angewiesen. Das heisst, es gab seit 2022 und gibt auch heute noch keine Abhängigkeit von russischen Quellen.» (Axpo auf Anfrage des «Nebelspalters»)
