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Jens Spahn und Daniel Funke sind Eltern eines Jungen durch eine Leihmutter in den USA geworden. Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten, und die CDU/CSU unterstützt dieses Verbot aus ethischen Gründen. Kritiker bezeichnen die Praxis als Ausbeutung und warnen vor Menschenhandel. Spahns frühere Kritik an Leihmutterschaft wirft Fragen zu seiner Glaubwürdigkeit auf. Forderungen nach Spahns Rücktritt kommen auch aus den eigenen Reihen der CDU.
Das ist passiert: Der deutsche Spitzenpolitiker und Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU ist zusammen mit seinem Ehemann Daniel Funke Vater eines Jungen geworden. Weil die Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist, wurde das Kind mittels einer Leihmutter in den USA erzeugt (siehe hier).
Der Löli-Faktor: Leihmutterschaft ist eine Form der Fortpflanzung, bei der eine Frau meist gegen Geld ein Kind für andere Personen austrägt und nach der Geburt an die vorgesehenen Eltern übergibt. Das haben das homosexuelle Paar Spahn und Funke genutzt.
Brisant ist nicht nur, dass die Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist, sondern auch, dass die CDU explizit hinter diesem Verbot steht. Erst im letzten Februar hat der Parteitag festgehalten: «Angesichts ethischer, rechtlicher und praktischer Bedenken» bekräftige man die Forderung, Leihmutterschaft weiterhin zu verbieten. So wolle man Missbrauch, Ausbeutung und gesundheitliche Risiken verhindern (siehe hier). Mit Blick auf das Handeln von Jens Spahn hat die deutsche Journalistin Anabel Schunke festgehalten: «Mehr Moralflexibilität geht nicht.» (siehe hier)
