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Ist Zuwanderung tatsächlich eine Hauptursache für steigende Immobilienpreise?

Ist Zuwanderung tatsächlich eine Hauptursache für steigende Immobilienpreise?
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Zuwanderung hat erheblichen Einfluss auf die steigenden Immobilienpreise und Mieten in der Schweiz. Eine Analyse zeigt, dass ein Bevölkerungsplus von 1% die Preise für Einfamilienhäuser um 0,88% und für Mietwohnungen um 1% erhöht. Laut einer Studie erhöht die durch die Personenfreizügigkeit ausgelöste Zuwanderung die Wohnkosten signifikant. Weitere Einflussfaktoren sind niedrige Zinsen und institutionelle Investitionen, die ebenfalls preistreibend wirken. Der Einfluss der Zuwanderung wird von einigen politischen Akteuren oft kleinredet, während empirische Daten einen klaren Zusammenhang aufzeigen.

Ist die starke Zuwanderung seit Einführung der Personenfreizügigkeit wesentlich dafür verantwortlich, dass die Immobilienpreise und die Mieten in der Schweiz steigen? Das ist eigentlich eine rhetorische Frage, denn die Antwort wurde empirisch mehrfach mit einem «Ja» beantwortet. Doch Empirie zählt in der Politik nur dann, wenn sie die eigene Meinung unterstützt. Deshalb behaupten die Gegner der Nachhaltigkeitsinitiative immer wieder aufs Neue, dass die steigenden Immobilienpreise in der Schweiz nichts oder nur wenig mit der Zuwanderung zu tun haben.