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JUSO Schweiz fordert einen demokratischen Staat auf dem gesamten historischen Palästina, lehnt die Zweistaatenlösung ab. Die Resolution wird als antisemitisch angesehen, da sie auf die Beseitigung des jüdischen Staates abzielt. Der geforderte Staat würde voraussichtlich eine jüdische Minderheit beinhalten aufgrund des Rückkehrrechts für palästinensische Flüchtlinge. JUSO kritisiert den Status quo als Apartheid und fordert materielle Wiedergutmachung für Palästinenser. Es fehlt eine Verurteilung der Gewalt durch Hamas und eine Anerkennung der israelischen Verluste. Die JUSO sieht die Gründung Israels als Schuldentilgung Europas für den Holocaust.
Die Fakten: Auf dem «Gebiet des historischen Palästinas» soll Israel einem «demokratischen Staat» für das Zusammenleben von «Menschen aller Religionen und Herkünften» weichen. Das fordern die Jungsozialisten (JUSO) Schweiz. Die Zweistaatenlösung in Form eines unabhängigen Staates Palästina neben Israel, wird künftig abgelehnt.
Warum das wichtig ist: Hinter dem gut tönenden Friedensprojekt der Jungsozialisten für den Nahostkonflikt steckt eine zutiefst verwurzelte antisemitische Haltung. Sie fordern nichts anderes als die Beseitigung des jüdischen Staates Israel.
Mit der verabschiedeten Resolution der JUSO Schweiz an der Delegiertenversammlung vom letzten Mai wird eine Lösung «hervorgehoben werden», die die Position der Palästinenser «festigt». Die bisherige Zweistaatenlösung sei ein Instrument von «Apartheid» und «ethnischer Säuberung», das nur Israel und seinen Verbündeten diene. Die Resolution erhielt in der Öffentlichkeit und in den Medien bis jetzt wenig Beachtung. Nur vereinzelt wurde in den Sozialen Medien Kritik geäussert.
