Ganz knapp: →
53 Prozent der Isländer lehnen Verhandlungen über einen EU-Beitritt ab. Geopolitische Ängste, insbesondere bezüglich Donald Trump, beeinflussten die Abstimmung. Befürchtungen über Verlust der Souveränität und spezifische Nachteile in der Fischereipolitik spielten eine zentrale Rolle. Island betrachtet sich als reich und sieht keinen Vorteil in finanziellen Beiträgen an die EU. Die Fischerei ist ein fundamentaler wirtschaftlicher Sektor für Island, das fast 10 Prozent des BIP ausmacht.
Die Fakten: 53 Prozent der Isländer lehnen neue Verhandlungen mit der EU über einen Beitritt ab.
Warum das wichtig ist: Wer frei und reich ist, will nicht mehr in die EU.
War es «knapp», war es «überraschend deutlich»? Je nach Europhilie-Grad fällt das Urteil der Schweizer Medien anders aus:
- Für den seit 1992 EU-geneigten Tages-Anzeiger sind 53 Prozent «knapp».
- Während die EU-unentschlossene NZZ das Resultat als «überraschend deutlich» einstuft.