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Irina Leutwyler, Regionalverkehrs-Chefin mit sozialer Mission

Irina Leutwyler, Regionalverkehrs-Chefin mit sozialer Mission
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Die "Linie Null" ist ein künstlerisches Projekt der RVBW, wo Busse ohne festes Ziel fahren. Ziel ist es, Einsamkeit zu bekämpfen und neue soziale Begegnungen zu fördern. Das Projekt wird privat finanziert, sodass es keine zusätzlichen Kosten für Fahrgäste oder Steuerzahler verursacht. Die Hochschule St. Gallen wird den Erfolg des Experiments evaluieren, was zu weiteren Umsetzungen in der Schweiz führen könnte.

Das ist passiert: Die Direktorin der Regionalverkehr Baden-Wettingen AG (RVBW) lässt einen Bus ohne Fahrziel verkehren. Diese sogenannte «Linie Null» versteht sich als künstlerisches Experiment, das die Fahrgäste von ihrer Einsamkeit befreien soll (siehe hier, hier und hier).

Der Löli-Faktor: «Der Zufall wird zum Reisebegleiter»: So hat die RVBW die «Linie Null» in einer Medienmitteilung angekündigt (siehe hier). Inzwischen läuft der dreiwöchige Testbetrieb: Die Busse auf dieser Linie fahren dort durch, wo es den Busfahrern oder den Fahrgästen gerade gefällt, und halten ebenso an unvorhersehbaren Orten. Das «vorsätzliche Falschfahren» werde «zum Ereignis», lobt sich die RVBW selbst.

Das Projekt soll offenbar weit mehr sein als nur Sauglattismus. Die Busse ohne Ziel würden es den Fahrgästen erlauben, aus dem Alltag auszubrechen: «Die Buslinie Null versteht sich als Vehikel und gesellschaftlicher Treiber für neue Wirklichkeiten, bei dem der Mensch das Ungeplante im Zentrum stehen», lassen sich die beiden Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin verlauten, die das Ganze zu verantworten haben.

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