Ganz knapp: →
Die familiäre Herkunft hat in der Schweiz nur einen geringen Einfluss auf den wirtschaftlichen Aufstieg (17%). Die Studie zeigt eine hohe soziale Mobilität in der Schweizer Gesellschaft. Der Aufstieg der Vasellas illustriert, wie der Kapitalismus Chancen für individuelle Leistungen bieten kann. Zahlungsungleichheit ist in der Schweiz seit rund 100 Jahren weitgehend stabil. Die Studie ist in der internationalen Fachzeitschrift „Review of Income and Wealth“ veröffentlicht worden.
Die Fakten: Die familiäre Herkunft spielt in der Schweiz kaum eine Rolle, wenn es darum geht, aufzusteigen. Das belegt eine Studie des IWP.
Warum das wichtig ist: Die Schweiz ist amerikanischer als Amerika. Ein Land der Tellerwäscher-Karrieren.
Zu Fuss war der junge Mann aus dem Puschlav über den Bernina und Julier nach Chur gezogen, wo er sich ein neues Leben aufbauen wollte, denn in der Heimat, jenem abschüssigen, verhungerten, verwunschenen Tal kurz vor Italien, gab es keine Zukunft für ihn.