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Medienberichte bezeichnen Waldbrände in Europa als zunehmendes Problem durch den Klimawandel. Statistiken zeigen jedoch, dass die verbrannte Fläche 2026 bis Mitte Juli geringer war als in den letzten 15 Jahren. Langfristig gibt es einen Rückgang der jährlichen verbrannten Fläche in europäischen Mittelmeerländern. Verbesserungen in Brandprävention und -bekämpfung tragen maßgeblich zu diesem Trend bei. Trotz einzelner Feuerkatastrophen ist 2026 insgesamt ein unterdurchschnittliches Jahr bezüglich Waldbränden.
Die Ausgangslage: Wegen der Feuersbrünste in mehreren Ländern Europas erwecken die Medien in diesem Sommer den Eindruck, es werde infolge des Klimawandels immer schlimmer mit den Bränden auf unserem Kontinent.
Warum das wichtig ist: Vor allem die Waldbrände in Frankreich, Spanien und Griechenland haben grosse Verwüstungen angerichtet. Doch stimmt es, dass die Erderwärmung zu immer mehr solcher Feuerkatastrophen führt?
Zitate aus den Medien:
- «Auf solche Megabrände ist niemand vorbereitet» («Tages-Anzeiger, 25. Juli 2026, siehe hier)
- «Wenn die Feuer heute so monströs sind und sogar grosse Städte bedrohen, gestern Los Angeles, heute Bordeaux, dann liegt das an der extremen Dürre, der extremen Hitze – am Klimawandel.» («Tages-Anzeiger, 27. Juli 2026, siehe hier)
- «Der Klimawandel führt zu grosser Trockenheit in ganz Frankreich. Hier sagt man, die Bäume sind wie Streichhölzer. Es braucht nicht viel, bis sich diese entzünden. Darum ist es keine Überraschung, dass es zu einem solchen Grossbrand kommen kann. Man kann davon ausgehen, dass es auch in Zukunft solche Ereignisse geben könnte.» (SRF-Frankreich Korrespondentin Mirjam Mathis, in der «Tagesschau» vom 25. Juli 2026, siehe hier)
- «Waldbrand-Risiko in Südeuropa seit 1981 verdoppelt» (nau.ch, 31. Juli 2026, siehe hier)
- «Halb Europa brennt» (Sonntagsblick, 2. August 2026, nur im Print)

