Ganz knapp: →
Florenz beschließt Werbung für klimaschädliche Produkte zu verbieten. Unterschiedliche Städte weltweit, wie Amsterdam, Edinburgh und Stockholm, haben bereits ähnliche Beschlüsse gefasst. Spanien plant als erstes Land ein landesweites Verbot für solche Werbung. Greenpeace Schweiz fordert ein Verbot von Werbung für klimaschädliche Produkte aufgrund ihres Beitrags zu Treibhausgasemissionen. Kritiker warnen vor staatlicher Bevormundung der Lebensweise der Bevölkerung.
Die Fakten: In Florenz ist es bald untersagt, im öffentlichen Raum für Flugreisen, Kreuzfahrten, Autos mit Verbrennungsmotoren oder fossile Energie zu werben. Die italienische Stadt ist mit diesem Werbeverbot allerdings längst nicht allein.
Warum das wichtig ist: Weltweit kennen bereits etwa 50 Städte ähnliche Werbeverbote für sogenannte klimaschädliche Produkte (siehe hier und hier). Auch in der Schweiz gibt es entsprechende Forderungen.
Das Zitat: «Wir wollen keine individuellen Entscheidungen beurteilen oder verurteilen, sondern die kollektive Exposition gegenüber konsumorientierten Modellen auf fossiler Basis reduzieren, die Umwelt und Gesundheit schädigen.» (Begründung des Florentiner Stadtparlamentariers Giovanni Graziani für das neue Werbeverbot, siehe hier)
