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Zunehmende Teilzeitarbeit in der Schweiz führt dazu, dass etwa ein Viertel der Erwerbstätigen nicht Vollzeit arbeiten. Rund 86'000 Vollzeitstellen bleiben unbesetzt und werden oft von Zuwanderern übernommen. Trotz weniger Arbeitsstunden nimmt der Stress in der Schweiz zu, was in Studien bestätigt wird. Gastronomiebetriebe schließen öfter, da jüngere Betreiber keine langen Arbeitszeiten mehr wünschen und kaum Personal finden. Eine veränderte Work-Life-Balance wird durch Zuwanderung aufrechterhalten, das Wohlstandsniveau könnte gefährdet sein.
Teilzeitarbeit ist zum Lifestyle geworden: Immer mehr Akademiker, Bundesangestellte und über 50-Jährige arbeiten in der Schweiz nicht mehr Vollzeit. Rund ein Viertel aller Erwerbstätigen sind es inzwischen. Die 86'000 Vollzeitstellen, die dadurch unbesetzt bleiben, werden zu einem erheblichen Teil durch eingewanderte Arbeitskräfte ausgefüllt. Paradox: Je weniger wir arbeiten, desto stressiger erscheint uns das Leben in der Schweiz.
