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Helene Budliger verlässt das Seco

Helene Budliger verlässt das Seco
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Helene Budliger gibt überraschend ihren Posten als Direktorin des Seco ab. Ihre Erfolge in Freihandelsabkommen und im Zollstreit mit den USA stehen im Kontrast zu ihrem Rücktritt. Mögliche Gründe umfassen eine Kündigung durch Bundesrat Guy Parmelin und eine Untersuchung des Seco. Auch der Rücktritt von Parmelin wird spekuliert, was Budligers Abgang beeinflussen könnte.

Die Fakten: Helene Budliger, Direktorin des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco), gibt ihren Posten ab. Das meldet der «Blick» am Mittwochmittag.

Warum das wichtig ist: Der Abgang kommt unerwartet. Jüngst konnte sie unter anderem aufgrund von Freihandelsabkommen, aber auch ihrer Rolle im Zollstreit mit den USA zahlreiche Erfolge vermelden. 

 

Im Detail: Helene Budliger steht seit 2022 an der Spitze des Seco. Nun soll laut zahlreichen Medienberichten Schluss sein. Das Staatssekretariat bestätigt allerdings noch nichts und auch Budliger selbst hat sich bisher nicht geäussert. 

Die Hintergründe: Über die Gründe wird bisher nur spekuliert. Der Blick mutmasst unter Berufung auf «Insider», dass ihr Vorgesetzter Bundesrat Guy Parmelin ihr die Kündigung nahegelegt habe, damit er ihren Nachfolger vor seinem eigenen Rücktritt noch einsetzen kann.

Auch ein Zusammenhang mit einer laufenden Untersuchung der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrats wird vermutet. Diese soll abklären, ob das Seco im Zusammenhang mit dem Besuch Schweizer Unternehmer bei US-Präsident Donald Trump vertrauliche Informationen an Privatpersonen weitergegeben hat. 

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