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Hans-Georg Maassen berichtet von einer unangekündigten Waffenüberprüfung durch die Behörden. Er kritisiert die Maßnahme als unverhältnismäßig und rechtswidrig. Maassen sieht die Kontrolle als politisch motivierte Einschüchterung. Er adressiert einen Paradigmenwechsel, in dem der Staat Bürger zunehmend kontrolliert.
Im Interview mit dem Nebelspalter schildert Hans-Georg Maassen eine unangekündigte Kontrolle seiner Waffen durch die Behörden. Obwohl bei einer vorherigen Überprüfung alles in Ordnung war, erschienen eine Sachbearbeiterin der Waffenbehörde und drei schwer bewaffnete Polizeibeamte in voller Einsatzkleidung vor seiner Wohnung.
Maassen, Jäger und legaler Waffenbesitzer, kritisierte dieses Vorgehen als unverhältnismässig und rechtswidrig, da kein Anlass für einen derartigen Polizeischutz bestand. Er sieht darin eine politisch motivierte Einschüchterungsmaßnahme und einen Beleg für einen zunehmend misstrauischen Staat, der Grundrechte wie die Unverletzlichkeit der Wohnung aushöhlt.
Das Gespräch mündet in eine grundsätzliche Kritik an einem beobachteten Paradigmenwechsel, bei dem der Staat seine Bürger zunehmend kontrolliere, anstatt von ihnen kontrolliert zu werden.