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Hat General Guisan die Neutralität im Zweiten Weltkrieg gebrochen? Ja. Big Time.

Hat General Guisan die Neutralität im Zweiten Weltkrieg gebrochen? Ja. Big Time.
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General Guisan plante eine geheime militärische Kooperation mit Frankreich vor dem Zweiten Weltkrieg. Die Zusammenarbeit stellte einen bewussten Bruch mit der Schweizer Neutralität dar. Schweizer und französische Offiziere trafen geheime Absprachen zur militärischen Unterstützung im Kriegsfall. Guisan handelte strategisch, um die Sicherheit der Schweiz zu wahren, trotz seiner Bemühungen um Neutralität.

Die Fakten: General Guisan bereitete vor dem Zweiten Weltkrieg die militärische Zusammenarbeit mit Frankreich in allen Details vor. Mit den Deutschen nicht.
Warum das wichtig ist: Es gibt da kein Deuteln. Guisan brach bewusst die Neutralität. Kein Wunder liess er selbst den Bundesrat im Dunkeln.

 

 

 

Bernard Barbey traf am frühen Morgen in Paris ein. Es war der 1. Oktober 1939.
Vom Krieg war nichts zu spüren – ausser den Gasmasken, die viele Leute in einer Metallbüchse auf sich trugen. Fast zwanzig Jahre lang hatte Barbey hier gelebt, es war ein Heimkommen – wenn auch von besonderer Art. Der Major des schweizerischen Generalstabs war im Auftrag von General Guisan unterwegs. Seine Mission war streng geheim. Drei, vier Leute in der Schweiz waren eingeweiht.