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Der Rückgang des Christentums im Nahen Osten und die Etablierung des Islam führten zur Vertreibung und Tötung von Christen. Die Schlacht am Jarmuk (636 n. Chr.) war entscheidend für den militärischen Sieg der Muslime über die Römer. Muslime unter Führung legendärer Feldherren wiesen die Angebote zur Kapitulation der Christen zurück. Historisch war das Christentum die dominierende Religion im Nahen Osten, bevor es erheblich zurückgedrängt wurde. Konstantinopel, ehedem das christliche Zentrum, ist heute Istanbul und muslimisch geprägt.
Die Fakten: Drei Viertel des historisch christlichen Gebietes sind nun muslimisch. Ein Viertel überlebte. Das ist der Westen.
Warum das wichtig ist: Freiwillig sind die Christen nicht verschwunden. Sie wurden getötet, zum Islam gezwungen oder vertrieben. Wer hat mit der Gewalt begonnen? Christentum oder Islam?
Jabla war ein arabischer Scheich, dessen Stamm Ghassan hiess, man nannte ihn auch König und sein Gebiet deshalb ein Königreich: es lag im Norden der arabischen Halbinsel. Seit langem kooperierte Jabla mit den Römern, stellte ihnen Hilfstruppen zur Verfügung, wann immer es zu Unruhen an der Grenze des damaligen römischen Reiches kam, – das wir heute als byzantinisches Reich bezeichnen.