Ganz knapp: →
Für eine neue Vollzeitstelle in der Schweiz sind 5,6 Zuwanderer erforderlich. Die Anzahl der Erwerbstätigen in der Schweiz beträgt 5,35 Millionen, jedoch ist die Erwerbslosenquote auf 5,2 Prozent gestiegen. Stagnation der Erwerbstätigenquote bei einheimischen Arbeitnehmern, während die Zahl der ausländischen Erwerbstätigen zunimmt. Offene Stellen in der Schweiz nehmen ab, während die Zahl der Menschen, die mehr arbeiten möchten, steigt. Es wird argumentiert, dass die unbegrenzte Zuwanderung negative Auswirkungen auf den Sozialstaat hat und nicht mit den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes übereinstimmt.
Die Fakten: Die neusten Zahlen des Bundesamtes für Statistik zur Arbeit in der Schweiz zeigen, dass 5,6 Menschen in die Schweiz zuwandern, damit eine Person zusätzlich voll erwerbstätig ist. Das heisst auch, dass fast sechs Menschen in die Schweiz kommen und nur ein ganzer Lohn versteuert wird und Lohnabzüge davon in die AHV und die anderen Sozialwerke fliessen.
Warum das wichtig ist: Für die Gegner der Nachhaltigkeitsinitiative ist die ungebremste Zuwanderung nötig für den Sozialstaat und insbesondere die AHV. Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Diese Rechnung geht nicht auf. Umgekehrt will die Initiative die Zuwanderung steuern, um mehr Leute zu holen, die tatsächlich arbeiten.
Die Meldung: Im ersten Quartal 2026 waren in der Schweiz 5,35 Millionen Personen erwerbstätig, 0,2 Prozent oder 8’000 Personen mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal.
Brisant: Die Erwerbslosenquote in der Schweiz ist auf 5,2 Prozent gestiegen – der höchste Stand seit der Pandemie 2021: 266'000 Menschen sind ohne Arbeit. Die Schweiz nähert sich damit der EU an. Dort fiel die Quote um 0,1 auf 6,1 Prozent.
Das grosse Bild: In Vollzeitäquivalenten stieg die Zahl der Erwerbstätigen innert eines Jahres um 0,3 Prozent (plus 14’000) auf 4,46 Millionen Personen. 2016 hatte sie noch 4,13 Millionen betragen. Innerhalb von neun Jahren sind also 330’000 Vollzeiterwerbstätige hinzugekommen (plus 8 Prozent).