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Die Geschlechter driftet politisch auseinander: Männer neigen zu rechts, Frauen zu links. Der Spiegel thematisiert diese Kluft, verpasst jedoch tiefere Fragen zu Gender-Themen. Melanie Amann, ehemalige stellvertretende Chefredakteurin des Spiegels, steht wegen ihres aggressiven Interviewstils im Shitstorm. Amanns Interview mit YouTuberin Jasmin Kosubek führte zu öffentlichen Kontroversen. Kritik: Amann verkörpert einen Journalismus, der im Widerspruch zu ihren Podcast-Zielen steht.
Meine Damen und Herren
Die Welt ist in vielerlei Hinsicht in Bewegung, manchmal so schnell, dass einem schwindlig werden kann. Besonders auffällig ist das in der politischen Landschaft, wo sich das Verhältnis zwischen den Geschlechtern immer deutlicher niederschlägt. Das Thema wäre es wert, ohne ideologische Scheuklappen behandelt zu werden, zumal es sich auch aufs Zusammenleben von Mann und Frau auswirkt. Leider zeigt der Spiegel in seiner Titelgeschichte einmal mehr, woran die Diskussion krankt: an ihrer Einseitigkeit.
Das ist auch das Thema bei Melanie Amann, der ehemaligen stellvertretenden Spiegel-Chefredakteurin. In ihrem Podcast «Amann unframed» bedient sie mit ihrer rechthaberischen Art alle Zweifel am gegenwärtigen Journalismus und hat nun einen Shitstorm am Hals.
Ich wünsche Ihnen viel Spass beim Lesen!