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Erhöhter Stromimport in der Schweiz im Winter wegen Stilllegung des KKW Gösgen. Versorgungssicherheit blieb dank französischer Kernkraft gewährleistet. Grüne und SP fordern Ausbau erneuerbarer Energien, jedoch bleibt Kernenergie wichtig. ElCom warnt vor Abhängigkeit von Gaskraftwerken, insbesondere in Krisenzeiten. Anpassungen im Stromnetz notwendig, um Stabilität bei steigendem Anteil erneuerbarer Energien zu gewährleisten. Mögliche Aufhebung des AKW-Neubauverbots zur Reduzierung der Abhängigkeit von Frankreich.
Die Fakten: Die Schweiz musste im vergangenen Winter wegen der Revision beim KKW Gösgen mehr Strom als in anderen Jahren importieren. Dass die Versorgungssicherheit dennoch «durchgehend gewährleistet» war, liegt vorwiegend an den Lieferungen aus französischen Kernkraftwerken. Das hat die Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom) am Donnerstag erklärt.
Warum das wichtig ist: Linke und Grüne haben den vorübergehenden Ausfall des AKW Gösgen zum Anlass genommen, um den Ausbau der Erneuerbaren zu fordern und gegen Atomkraft zu weibeln. Die vorliegenden Daten zeigten aber, dass die Versorgungssicherheit in Europa hauptsächlich aufgrund der Unzuverlässigkeit der erneuerbaren Stromproduktion gefährdet ist – und primär dank französischer Atomkraft dennoch sichergestellt werden kann.
