Ganz knapp: →
Franziska Ryser ist Präsidentin der Organisation umverkehR, die gegen Autos ist. Bei einer Veranstaltung wurde die These aufgestellt, dass Autos Rechtsextremismus fördern. Der Zusammenhang beruht auf der Verbindung zwischen Autos, Macht und individueller Freiheit. UmverkehR ist eine einflussreiche Lobbyorganisation mit verschiedenen Initiativen zur Reduzierung des Autoverkehrs. Die Diskussion um Autos und Rechtsextremismus wird ernst genommen und eine Fortsetzung des Themas ist geplant.
Das ist passiert: Die grüne St. Galler Nationalrätin ist Präsidentin der verkehrsfeindlichen Organisation umverkehR (siehe hier). Diese ist an einer Veranstaltung zum Schluss gekommen, dass der Gebrauch des Autos den Rechtsextremismus fördere.
Der Löli-Faktor: In Österreich gibt es die schöne Formulierung «Spinnert’s?», wenn man etwas kaum glauben kann. Das scheint hier zu passen: Der von Franziska Ryser präsidierte Anti-Auto-Club umverkehR hat einen Themenabend mit dem Titel «Das Auto, Vehikel des Rechtsextremismus?» veranstaltet. Wie man der Zeitschrift «umverkehRen» entnehmen kann, kam man dort offenbar zum Schluss, dass die Frage bejaht werden muss (online nicht verfügbar).
