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Frank Urbaniok erklärt, dass Personen mit Migrationshintergrund bei Gewaltverbrechen stark überrepräsentiert sind, unabhängig von sozialen Faktoren. SP-Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider widerspricht dieser Aussage und thematisiert die Überrepräsentation von Schweizer Männern bei bestimmten Tötungsdelikten. Urbaniok kontert, dass das Heranziehen von Schusswaffentötungen irreführend ist und die umfassende Datenlage zeigt, dass Migrationshintergrund signifikant zu Gewaltdelikten beiträgt. Baume-Schneider argumentiert, dass soziale Umstände wie Krieg und finanzielle Probleme zu Gewalt führen, was Urbaniok als unzureichende Erklärung bezeichnet. Urbaniok betont, dass der Staat eine Fürsorgepflicht hat und die Probleme der überrepräsentierten Gruppen nicht ignorieren darf.
Die Fakten: Laut dem forensischen Psychiater Frank Urbaniok sind Personen mit bestimmtem Migrationshintergrund bei Gewaltverbrechen massiv überrepräsentiert. Dies sei nicht auf soziale Faktoren zurückzuführbar.
Warum das wichtig ist: In einem «Blick»-Interview behauptete SP-Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider kürzlich das Gegenteil. Der «Nebelspalter» hat Urbaniok mit den Aussagen der Bundesrätin konfrontiert.
