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Farah Rumy kritisiert die unzureichende Umsetzung der Pflegeinitiative im Parlament. Hauptforderungen: bessere Löhne, mehr Zeit pro Patient, planbare Dienste und klare Höchstarbeitszeiten. Rund 300 Pflegende verlassen monatlich ihren Beruf, was die Versorgungsqualität gefährdet. Pflegekräfte stehen steigenden Anforderungen durch alte und kranke Patienten gegenüber und benötigen mehr Personal. Rumy lehnt die Nachhaltigkeitsinitiative ab, da sie die Zuwanderung einschränken könnte, was für das Gesundheitswesen problematisch wäre. Zuwanderung ist für Rumy nicht die Ursache für niedrige Löhne; sie ist wichtig für den Wohlstand der Schweiz.
Die Solothurner SP-Nationalrätin und Pflegefachfrau über die Pflegeinitiative, die Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen, die Zuwanderung und wieso sie die Nachhaltigkeitsinitiative ablehnt.
Viereinhalb Jahre nach der Annahme der Pflegeinitiative kritisiert SP-Nationalrätin Farah Rumy die mangelhafte Umsetzung im Parlament. Die bürgerliche Mehrheit wolle die Initiative gar nicht ernst nehmen. Die Kernforderungen – bessere Löhne, mehr Zeit pro Patient, planbare Dienste und klare Höchstarbeitszeiten – blieben weitgehend unberücksichtigt. Die Folge sei ein anhaltender Exodus aus dem Beruf. «Rund 300 Pflegende pro Monat verlassen den Beruf – das schädigt unsere Versorgung.»