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Im Jahre 2042 bedroht ein Krieg zwischen christlichen Staaten in Osteuropa und islamistischen Regierungen in Westeuropa die Stabilität Europas. Der islamistische Präsident Frankreichs, Yacine Benali, kündigt alle Verträge mit Deutschland und die NATO-Mitgliedschaft. Deutschland, als stärkste Militärmacht in Europa, rüstet auf, während die Islamisten in Westeuropa zunehmend an Macht gewinnen. In Ost und Süd Europa festigen sich christliche Regierungen, die eine militante Haltung gegenüber Muslimen einnehmen. Die Neutralität der Schweiz wird zur zentralen Überlebensstrategie, während die EU zerstritten bleibt und Spannungen ansteigen.
Die Fakten: Im Jahr 2042 stehen die christlichen Staaten von Osteuropa unversöhnlich den islamistischen in Westeuropa gegenüber. Es kommt zum Krieg.
Warum das wichtig ist: «Von Freunden umzingelt» machen sich jene lustig, die die schweizerische Neutralität für unzeitgemäss halten. Think again.
Im Mai 2042 wurde in Frankreich ein neuer Präsidentgewählt.
Obschon die Umfragen nicht darauf hindeuteten, und manche sich der Illusion hingaben, es käme anders, gewann der Kandidat der Vereinigten Islamistischen Linken, Yacine Benali, ein sympathischer Soziologe, der intelligent und geschmeidig zugleich, sich vor den Wahlen nie darauf hatte festlegen lassen, ob er denn die Scharia einführen würde, was unsicher schien, da die Linksextremen aus der Hinterlassenschaft von Jean-Luc Mélenchon sich mit ihm verbündet hatten.
Mélenchon spielte keine Rolle mehr, er dämmerte in einem Altersheim am Genfersee vor sich hin.
- Als wenige Wochen darauf auch die Nationalversammlung an die Vereinigte Islamistische Linke ging, musste sich Europa darauf einstellen, dass ein weiterer einst christlicher Staat an den Islam gefallen war.