Zum Inhalt springen

Es sind schlechte Zeiten für den Frieden

Es sind schlechte Zeiten für den Frieden
00:00 / 00:00
🔊

Ganz knapp: →

Der Hundertjährige Krieg (1337-1453) zwischen England und Frankreich war durch territoriale Rivalität geprägt. Der Dreißigjährige Krieg (1618-1648) kostete zwölf Millionen Menschenleben und endete mit dem Westfälischen Frieden, der religiöse Konflikte milderte. Aktuelle Konflikte wie der Krieg in der Ukraine sind Ausdruck von Russlands Expansionismus und haben bereits zwei Millionen Menschenleben gefordert. Im Nahen Osten gibt es einen langanhaltenden Konflikt zwischen Israel und den arabischen Staaten, der seit 1948 andauert. Der Iran verfolgt mit seiner militanten Agenda und dem Streben nach Nuklearwaffen aggressive Außenpolitik. Der Koreakrieg resultierte in der Teilung Koreas in einen kommunistischen Norden und eine demokratische, wohlhabende Südhälfte.

Es gibt Kriege, die sich über lange Zeit hinziehen, wenn auch mit einigen Pausen aufgrund von Erschöpfung – praktisch Zwischenphasen in Erwartung der Fortsetzung. 

116 Jahre dauerte der «Hundertjährige Krieg» zwischen England und Frankreich, damals zwei Königreichen, von 1337 bis 1453. Der eigentliche Grund war, dass die Franzosen die Engländer nicht auf ihrem Territorium haben wollten, schon gar nicht als Herrscher, und nicht akzeptierten, dass Flandern wirtschaftlich von England beherrscht wurde. Die Engländer kehrten in ihre Heimat zurück, der Krieg endete und wich erträglichen Rivalitäten.

Wir erinnern uns auch an den «Dreissigjährigen Krieg» (1618–1648), der die damaligen deutschen Gebiete zerriss und zwölf Millionen Menschen das Leben kostete. Mehr als ein Drittel der damaligen Bevölkerung fiel weniger den Waffen zum Opfer als vielmehr den Hungersnöten und Unruhen, die den Konflikt begleiteten.

Sponsored Content
Der Opel Corsa fährt jetzt elektrisch sportlich
100 PS machten den ersten Corsa GSi 1988 zum kleinen Spassmacher. Der neue Corsa GSE fährt elektrisch, leistet 281 PS und übersetzt den Hot-Hatch-Gedanken mit Sperrdifferenzial, Sportfahrwerk und starken Bremsen in die Gegenwart.