Ganz knapp: →
Klimaanlagen sind eine effektive Lösung gegen hitzebedingte Gesundheitsrisiken. In der Schweiz besitzen nur etwa 10% der Gebäude Klimaanlagen, im Vergleich zu 90% in den USA. Hohe bürokratische Hürden erschweren den Einbau von Klimaanlagen, selbst ärztliche Atteste können erforderlich sein. Einige Parteien lehnen Klimaanlagen ab, da sie angeblich zu viel Energie verbrauchen. Es sollten Kampagnen zur Aufklärung über die Vorteile von Klimaanlagen und Fördergelder für deren Installation initiiert werden. Eine Finanzierung könnte auch durch Kürzungen bei anderen umweltfreundlichen Förderungen erfolgen.
In einem Satz: Weil Klimaanlagen in der heissen Jahreszeit das Leben erleichtern und viele Menschen vor dem Hitzetod retten könnten, muss der Einbau dieser Geräte nun gefördert werden.
Ausführlich: Man stelle sich vor, es ist kalter Winter, aber nur rund zehn Prozent der Häuser verfügen über eine Heizung. Die Menschen schlottern in ihren eisigen Wohnungen. Viele von ihnen werden krank und manche sterben sogar an der Kälte. Absurd?
Man stelle sich weiter vor, der Einbau von Heizungen sei in dieser Situation dennoch nur in Ausnahmefällen möglich. Es wird verlangt, dass die Bewohner zuerst drei Pullover anziehen und sich eine dicke Mütze überstülpen. Heizungen dürfen auch dann nur installiert werden, wenn diese mit Solarstrom betrieben werden, der in der Nacht aber fehlt. Und in manchen Kantonen muss sogar mit einer ärztlichen Bestätigung nachgewiesen werden, dass man wegen der fehlenden Heizung krank geworden ist. Absurd?
