Ganz knapp: →
Im Oktober 2024 sticht ein chinesischer Austauschstudent in Zürich-Oerlikon auf Kinder ein, was zur schweren Verletzung von vier von ihnen führt. Der Täter plante die Tat mit Hilfe von ChatGPT, was die Schuldfrage aufwirft. Gutachter beurteilen ihn als psychisch krank und unfähig, sein Verhalten zu steuern, während die Staatsanwaltschaft auf die Sorgfalt der Planung hinweist. Die Diskussion dreht sich um die Unterscheidung zwischen medizinischer und rechtlicher Schuld und das Gericht wird heute Nachmittag das Urteil verkünden.
Was ist passiert? Im Oktober 2024 stach ein chinesischer Austauschstudent in Zürich-Oerlikon mit einem Messer auf eine Gruppe Kinder ein, die mit einer Hortbetreuerin unterwegs waren. Vier wurden teils schwer verletzt, nur das beherzte Eingreifen der Betreuerin konnte Schlimmeres verhindern. Nun wird ihm der Prozess gemacht.
Warum ist das wichtig? Der Täter liess sich laut Anklage von ChatGPT beraten, wo er in Zürich Kinder findet und wie er sie am besten verletzt. Vor Gericht ging es deshalb um die entscheidende Frage: Handelte er trotz dieser Planung in einer psychotischen Krise, die ihn schuldunfähig macht?
