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Energie als Fundament von Wohlstand und Unabhängigkeit

Energie als Fundament von Wohlstand und Unabhängigkeit
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Energie ist grundlegend für Wohlstand und Lebensqualität; ohne ausreichende Versorgung drohen soziale und wirtschaftliche Herausforderungen. Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen: 80% des Energieverbrauchs weltweit stammen aus Öl, Gas und Kohle; Importierte Emissionen belasten die Schweiz. Warnung vor der Gefährdung der Nahrungsmittelversorgung wegen der Abhängigkeit von Erdgas für die Düngemittelproduktion. Schweiz steht vor erheblichem Winterstrombedarf (19 Terawattstunden), wenn Kernkraftwerke abgeschaltet werden; alternative Energiequellen sind limitiert. Skepsis gegenüber Klimazielen: Netto-Null bis 2050 hält Guzzella für unrealistisch und fordert mehr Pragmatismus in der Energiepolitik. Notwendigkeit, die Energiepolitik von Ingenieuren statt Politikern gestalten zu lassen, um zukünftige Engpässe zu vermeiden.

In Kürze: In einem Vortrag beim Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik an der Universität Luzern (IWP) zeichnete der ehemalige ETH‑Präsident Lino Guzzella die unverzichtbare Rolle von Energie für Zivilisation, Lebensqualität und geopolitische Stabilität nach: «Eine ausreichende Energieversorgung ist für ein menschenwürdiges Leben unverzichtbar.» Gleichzeitig fehlten der Schweizer Stromversorgung im Winter bei Verzicht auf die Kernkraft 19 Terawattstunden Strom. Das wäre mehr als die Hälfte der zusätzlich benötigten Elektrizität.

Kernaussage: Wohlstand folgt dem Energieeinsatz, nicht umgekehrt. Wer den Wohlstand sichern will, muss die Energieversorgung gewährleisten.

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