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Am 1. Mai demonstrieren in der Schweiz zahlreiche Menschen, darunter Gewerkschafter und Aktivisten. Der Schwarze Block sorgt für Gewalt und Zerstörung, während die Jungfreisinnigen versuchen, die Schäden zu beheben. Elias Pernet fordert, die Verantwortung für die Schäden den Verursachern zuzuordnen und plädiert für einen Tag des Kapitalismus. Die Kosten für die Zerstörungen am 1. Mai sind schwer abzuschätzen und betreffen sowohl die Stadt als auch die Wirtschaft. Die Jungfreisinnigen erleiden während ihrer Aufräumaktionen Drohungen und Angriffe.
Das ist passiert: Der 1. Mai ist das Hochamt der vereinigten Linken. Jedes Jahr versammeln sich in den Städten der Schweiz Gewerkschafter, etablierte Sozialdemokraten, Hobbyrevolutionäre und Aktivisten für alles, was sich irgendwie mit linken Positionen verbinden lässt. Auch in Zürich zog der Tag der Arbeit wieder tausende Demonstranten an. Sie skandierten gegen die vermeintlichen Ungerechtigkeiten des Kapitalismus, des ominösen «Systems», des Patriarchats, des Rassismus, des Imperialismus und natürlich Israels – Islamogauchismus sei Dank. Der Tenor lautet Selbstinszenierung als Opfer.
