Ganz knapp: →
EU setzt strenge Methanverordnung für Erdgasimporte um. USA und Katar drohen mit Lieferausfällen, was die Energieversorgung Europas gefährdet. Warnungen vor möglichen Stromausfällen und Wärmeversorgungsproblemen. Opposition innerhalb der EU für Verschiebung der Regelungen. EU-Energiekommissar lehnt Anpassungen ab, Angebote der EU als unzureichend angesehen. Gefahr der Deindustrialisierung in der EU aufgrund hoher Wettbewerbsbelastung.
Die Fakten: Im Rahmen ihrer Methanverordnung will die EU bei Gasimporten durchsetzen, dass ausländische Lieferanten rigorose Vorkehrungen treffen müssen, damit bei Produktion und Transport von Erdgas kein klimaschädliches Methan entweicht. Nun drohen wichtige Lieferstaaten wie die USA und Katar, Europa deswegen nicht mehr zu beliefern (siehe hier und hier).
Warum das wichtig ist: Europa hat wegen des Verzichts auf Gaslieferungen aus Russland und den Knappheiten wegen der Irankriegs bereits jetzt grosse Mühe, genügend Gas zu beschaffen. Doch Brüssel scheint bereit, Im Zuge einer ideologischen Klimapolitik noch grössere Probleme bei der Energieversorgung in Kauf zu nehmen.
Das Zitat: «Crazy» (So bezeichnete US-Energieminister Chris Wright die Auflagen, welche die EU im Rahmen ihrer Methanverordnung bei ausländischen Erdgaslieferanten durchsetzen will, siehe hier)
