Ganz knapp: →
Seit 2007 wandern jährlich im Schnitt 180.000 Menschen in die Schweiz ein, 110.000 wandern aus. Tanja Bauer kritisiert die 10-Millionen-Initiative der SVP in einem Video und erhält gemischte Reaktionen. Bauer behauptet, dass die Initiative gefährlich ist, weil viele an eine düstere Zukunft glauben. Der Autor weist darauf hin, dass die Schweiz mit einer niedrigeren Nettozuwanderungsrate von 30.000 viel stärker wuchs als von 2007 bis 2025 mit 70.000 Zuwanderern. Die Verwendung des Begriffs "Reduit" wird kritisch betrachtet; der Autor sieht darin eine positive historische Konnotation. Die Diskussion um die Initiative zeigt, dass die Zahlen für sich selbst sprechen und die Prognosen zu übertrieben sind.
Die Fakten: Seit 2007 wanderten jedes Jahr im Schnitt 180'000 Menschen in die Schweiz ein. 110'000 wanderten aus.
Warum das wichtig ist: Wenn jedes Jahr «nur» 110'000 einwanderten, nähme die Bevölkerung nicht mehr zu. Netto-Null wäre erreicht.
Tanja Bauer, Gemeindepräsidentin von Köniz, war bis vor kurzem ausserhalb von Köniz so gut wie niemandem bekannt. Seit die Sozialdemokratin aber ein Video in den sozialen Medien verbreitet hat, wo sie mit ernst-depressivem Blick vor der 10-Millionen-Initiative der SVP warnt, ist sie zur vielleicht berühmtesten Gemeindepräsidentin der Schweiz aufgestiegen.
- Man hasst sie (in rechten Kreisen).
- Man bewundert sie (in linken Kreisen, weil sie sagt, was alle Linken sagen).
- Man bemitleidet sie (Shitstorm).