Ganz knapp: →
Die 40-Prozent-Geschlechterquote in Sportdachverbänden wurde abgeschafft. SVP-Nationalrätin Stefanie Heimgartner war die treibende Kraft hinter der Abschaffung. Die Quote wurde als überflüssig angesehen, da viele Verbände sie bereits freiwillig erfüllen. Kritiker fordern weiterhin mehr Gleichstellung und sehen die Abschaffung als Rückschritt. Bundesrat Martin Pfister wurde kritisiert, weil er sich nicht klar gegen die Quote positionierte.
In Kürze: Was einst als Kampf für die Frauen verkauft wurde, entpuppt sich als ideologisches Bürokratiemonster – und der Nationalrat schafft es nun ab.
Die Fakten: SVP-Nationalrätin Stefanie Heimgartner (AG) wollte die 40-Prozent-Geschlechterquote in den Vorständen der 87 nationalen Sportdachverbände abschaffen – und damit ein weiteres Erbstück aus der Ära Viola Amherd. Bundesrat Martin Pfister und die Linke wollen die Quote behalten. SP, Grüne und Grünliberale liefen Sturm gegen die Streichung der Quote. Der Nationalrat folgte dem gesunden Menschenverstand mit 109 zu 81 Stimmen (Abstimmungsprotokoll als PDF).

