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Das Buch von Štěpán Drábek und Olivier Kessler untersucht die Fragestellung von Markt- versus Staatsversagen. Politiker interpretieren Preisanstiege als Marktversagen, obwohl sie als Warnzeichen für Knappheit fungieren. Der Mietpreisdeckel in Berlin führte zu negativen Folgen, indem er Investitionen unattraktiv machte und das Wohnungsangebot weiter verringert hat. Die Autoren zeigen, dass politische Eingriffe oft aus Eigeninteresse resultieren und die Freiheit sowie Eigentum der Mehrheit einschränken. Der Markt wird als Symbol für menschliches Verhalten dargestellt, und politisches Versagen wird als Menschenversagen verstanden.
Von Monika Hausammann