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Ein Fall von Klimakorruption in der EU

Ein Fall von Klimakorruption in der EU
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Thyssenkrupp erhielt zwei Milliarden Euro staatliche Förderung für klimaneutralen Stahl in Duisburg. Die Produktion mit Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen ist vorerst nicht möglich. Stattdessen könnte die Anlage auch mit Erdgas betrieben werden. Der EU-Kommission fehlen effektive Maßnahmen zur Überprüfung der Klimaziele. Kritiker weisen auf die missbräuchliche Verwendung öffentlicher Gelder hin und bezweifeln die grüne Zukunft der Industrie in Europa.

Die Fakten: Vor drei Jahren bekam der deutsche Industriekonzern Thyssenkrupp (siehe hier) zwei Milliarden Euro an staatlicher Förderung in Aussicht gestellt, um in Duisburg klimaneutralen Stahl herzustellen. In der Zwischenzeit hat sich aber gezeigt, dass der dazu notwendige Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen vorläufig nicht zur Verfügung steht. Doch wie es aussieht, kann der Konzern die Subventionen trotzdem einstreichen – mit dem Segen der EU-Kommission.

Warum das wichtig ist: Der Vorgang zeigt, dass die Klimapolitik in der Europäischen Union mittlerweile korrupte Züge annimmt: Es wird jede Menge Steuergeld verteilt, ohne dass die damit verbundenen Ziele erreicht werden können.

Das Zitat: «Es ist ein richtig guter Tag, der zeigt, dass das Industrieland Deutschland eine grüne Zukunft hat.» (Der damalige deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck im Sommer 2023, nachdem bekannt geworden war, dass die EU die milliardenschwere Förderung für grünen Stahl von Thyssenkrupp genehmigt hat, siehe hier)

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