Ganz knapp: →
Fidesz verliert die Parlamentswahl an die Tisza-Partei unter Peter Magyar. Orbans Niederlage wurde von ihm akzeptiert; er kündigte eine Oppositionsführung an. Wahlbeobachter bestätigten die Fairness der Wahl und eine funktionierende Demokratie. Vorwürfe gegen Orban als Diktator erscheinen übertrieben und schaden der Glaubwürdigkeit der Kritiker. Unregelmäßigkeiten bei der Wahl wurden nicht festgestellt.
Die Fakten: Viktor Orbans Partei Fidesz hat die Parlamentswahl in Ungarn deutlich verloren. Wahlsieger ist Peter Magyar von der Tisza-Partei, welche voraussichtlich sogar die Zweidrittelmehrheit erreicht.
Warum das wichtig ist: Ob bei Trump, der AfD oder eben Orban – ständig wird in linken Medien die Schauergeschichte vom angeblichen Übergang in ein autoritäres Regierungssystem dargeboten. Die Abwahl in Ungarn war nun problemlos möglich, obschon Orban von seinen Gegnern in der Vergangenheit als undemokratisch oder sogar diktatorisch dargestellt wurde.
