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Der «Nebelspalter» beleuchtet das Abstimmungsverhalten bürgerlicher Politiker im Parlament. Wichtige Vorschläge, darunter ein jährlicher «rechtlicher Frühlingsputz», wurden abgelehnt. Eine Anpassung der Familienzulagen für Grenzgänger und eine Kaufkraftbereinigung soziale Leistungen stieß ebenfalls auf Widerstand. Die Mitte-Partei spielte eine entscheidende Rolle beim Scheitern dieser Initiativen.
Der «Nebelspalter» schafft Transparenz und stellt Bürgerliche an den Pranger, die im Parlament mit Linken und Grünen stimmten, obwohl sie sich vor den Wahlen rechts positioniert hatten. Auch während der Sondersession 2026 haben zahlreiche Bürgerliche gegen die Interessen ihrer Wählerschaft gestimmt – die Liste der Schande der Sondersession.
Das ist passiert: Im Nationalrat stemmten sich bürgerliche Abweichler dagegen, jährlich eine Sessionswoche für einen «rechtlichen Frühlingsputz» zu verwenden. Eine Anpassung von Kinderzulagen für Grenzgänger an die Lebenshaltungskosten ihres Herkunftslandes hatte ebenso wenig Chancen wie eine Kaufkraftbereinigung von Schweizer Sozialleistungen, die ins Ausland fliessen. Auch eine Entschädigung von Unternehmen für administrativen Mehraufwand aufgrund von Bundesauflagen scheiterte an vermeintlich bürgerlichen Wendehälsen.
