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Tschernobyl und Fukushima sind bekannt, aber viele gravierende sowjetische Atomunfälle bleiben unerwähnt. Die Sowjetunion ging liederlich mit radioaktiven Gefahren um, was zu schwerwiegenden Vorfällen führte. Wesentliche Ereignisse umfassen die Mayak-Katastrophe (1957), die Techa-Fluss-Verseuchung (1949-1956) und mehrere U-Boot-Unfälle. Die sowjetische Führung hat viele dieser Katastrophen systematisch verheimlicht. Sicherheitsprobleme in der Nuklearindustrie blieben auch nach dem Ende der Sowjetunion bestehen. Im Vergleich zu westlichen Ländern gab es in kommunistischen Diktaturen tödliche Atomzwischenfälle, was die moralische Überlegenheit des kapitalistischen Systems unterstreichen soll.
Die Fakten: Die KKW-Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima gelten als schwerste Havarien der Nuklearindustrie. Dabei geht vergessen, dass es in der Sowjetunion eine Reihe von verheerenden Atomunglücken gab, die kaum ins öffentliche Bewusstsein gedrungen sind.
Warum das wichtig ist: Die kommunistische Sowjetunion ging immer wieder liederlich mit den Gefahren der Radioaktivität um. Das führte zu Zwischenfällen, von denen einige bezüglich Todesopfer viel gravierender als zumindest das Atomunglück im japanischen Fukushima waren. Solche Vorfälle wurden in der Regel systematisch verheimlicht. Hier folgt eine Liste der wichtigsten «vergessenen» Atomereignisse der UdSSR (siehe hier).
