Ganz knapp: →
Axpo berichtet, dass der Förderaufwand für Winterstrom aus Dach-Photovoltaikanlagen am höchsten ist. Solarstrom kostet im Winter deutlich mehr (352 Franken/MWh) als Wind (64-46 Franken/MWh) oder Erdgas (20-54 Franken/MWh). Der Förderbedarf für Solarstrom wird bis 2050 weiterhin hoch bleiben (339 Franken/MWh für winterliche Erzeugung). Solarstrom von kleinen Dachanlagen ist viermal teurer als Strom aus neuen Kernkraftwerken (81 Franken/MWh). Die Investition in neue Kernkraftwerke wird als wirtschaftlich sinnvoller angesehen als in zusätzliche Solaranlagen.
Die Fakten: Laut einem Bericht des Energieunternehmens Axpo ist der Förderaufwand, um im Winter Strom von Dach-Photovoltaikanlagen zu erzeugen, verglichen mit anderen Arten von Elektrizität weitaus am grössten (siehe hier, hier und hier).
Warum das wichtig ist: Seit vielen Jahren wollen die Promotoren der Solarenergie weismachen, dass Sonnenstrom unschlagbar günstig sei – insbesondere viel günstiger als Strom von neuen Kernkraftwerken. Die Axpo entlarvt solche Behauptungen nun als Märchen. Das Gegenteil ist wahr.
Das Zitat: «Solarstrom wird immer günstiger.» (Jürg Grossen, Präsident der Grünliberalen Partei und des Sonnenstrom-Verbands Swissolar, siehe hier)
