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Die Sache mit der Unterhose

Die Sache mit der Unterhose
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Dennis K. hinterfragt die Markennamen auf Männerunterhosen und deren Sinnhaftigkeit. Die Autorin kritisiert, dass auffällige Markenschriftzüge mehr Reichtum als Stilbewusstsein zeigen. Die Theorie, dass Markenunterhosen sichtbarer getragen werden sollten, wird als fragwürdig erachtet. Die Mode der 2000er Jahre mit sichtbarem Unterhosenbund könnte zurückkehren, was die Verwendung von Markennamen auf Unterhosen beeinflusst.

Dennis K. fragt: Wieso steht auf den meisten Männerunterhosen in Grossbuchstaben ein Name wie zum Beispiel «Daniel Hechter»? Ich bin doch nicht Daniel und auch nicht sein Liebhaber. Was soll das?!
Mal abgesehen davon, dass es jedem selbst überlassen ist, ob er eine Unterhose kauft, auf der «Daniel Hechter», «Hugo Boss» oder «Calvin Klein» steht, ob er seinen eigenen Namen in die Unterhose sticken lässt oder – wahrscheinlich in punkto Aufwand und Ertrag die beste Option – ganz auf Namensnennungen verzichtet, konnte ich dem prominenten Zurschaustellen von Markennamen auf dem Bund von Unterhosen nie etwas abgewinnen. Zwar gilt das nicht nur für Herrenwäsche, sondern für sämtliche Kleidungsstücke. Auffällige Logos oder Aufschriften von teuren Designermarken zeugen in der Regel eher von einem grossen Portemonnaie als von einem grossen Stilbewusstsein.

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