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Die EU als Ersatzreligion: Warum lieben Politiker die EU? Weil sie alles Versagen vergessen macht.

Die EU als Ersatzreligion: Warum lieben Politiker die EU? Weil sie alles Versagen vergessen macht.
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Keir Starmer wird als „Dead Man Walking“ angesehen, da er mit großen Verlusten der Labour-Partei konfrontiert ist. Die Partei hat über 1000 Mandate verloren, viele an die Reform UK von Nigel Farage. Andy Burnham plant, Starmer zu herauszufordern, was seine Position weiter destabilisieren könnte. Starmer spricht sich für eine Annäherung an die EU aus, was als verzweifelter Versuch gedeutet wird, Unterstützung zu finden. Politiker neigen dazu, die EU als Ausweg zu betrachten, wenn sie im eigenen Land gescheitert sind. Sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite wird die Suche nach einer europäischen Lösung oft als Flucht vor nationalen Herausforderungen betrachtet.

Die Fakten: In Grossbritannien wird sich Premierminister Keir Starmer einem Herausforderer stellen müssen.
Warum das wichtig ist: Ob er das übersteht? Wahrscheinlich nicht. Nur die EU, so meint er, kann ihn retten. Es ist ein Muster.

 

 

 

 

 

Seit rund einer Woche ist der britische Premierminister Sir Keir Starmer das, was man im Englischen einen Dead Man Walking nennt, einen Mann, der seiner Hinrichtung entgegengeht: 

  • Niemand glaubt, dass er noch lange im Amt bleibt, zumal er für eine der schlimmsten Niederlagen der Labour-Partei in Lokalwahlen verantwortlich gemacht wird.
     
  • Allein in England haben die britischen Sozialdemokraten mehr als 1000 Mandate verloren,
     
  • und, was noch bitterer ist: die meisten gingen an die Rechtspopulisten von Nigel Farage, dessen neue Partei Reform UK fast 1500 Mandate gewonnen hatte.