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Die Axpo kann sich neue Atomkraftwerke vorstellen

Die Axpo kann sich neue Atomkraftwerke vorstellen
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Axpo signalisiert Bereitschaft zum Bau neuer Kernkraftwerke, sofern es eine klare Zustimmung der Bevölkerung und staatliche Risikodeckung gibt. Die Schweiz ist von einer drohenden Stromlücke bedroht, wenn alle Kernkraftwerke vom Netz gehen. Zwei Szenarien für die Energieversorgung: 1) Ausbau erneuerbarer Energien, 2) Bau neuer Kernkraftwerke. Langzeitbetrieb bestehender Kernkraftwerke und verstärkter Windkraftausbau sind dringend notwendig. Kosten für Szenario mit neuen Kernkraftwerken bis 2050 sind niedriger als für das Szenario ohne sie (52,7 Mrd. vs. 67,9 Mrd. CHF). Die Axpo widerlegt die Annahme, dass der Bau neuer AKWs teuer sei und sieht in ihnen eine wirtschaftliche Lösung für die zukünftige Energieversorgung.

Die Fakten: Die Axpo als grösster Schweizer Energiekonzern ist bereit für den Bau neuer Kernkraftwerke in der Schweiz – sofern sich das Volk klar dafür entscheidet und der Staat die finanziellen Risiken trägt. 

Warum das wichtig ist: Das ist ein Gamechanger. Bisher hiess es von der Axpo und den weiteren grossen Energieunternehmen stets, neue AKW in der Schweiz kämen nicht in Frage (siehe hier). Offenbar hat die drohende Stromlücke im Winter die Axpo dazu gebracht, ihre Haltung zu revidieren. 

Das Zitat: «Sollte sich der Souverän (...) für ein Szenario mit neuen Kernkraftwerken und umfassender Risikoübernahme durch den Staat entschliessen, steht Axo bereit, die Umsetzung dieses Szenarios nach Kräften zu unterstützen – vorausgesetzt, ihre Eigentümer stimmen zu.» (Axpo in der Medienmitteilung von heute Dienstag, siehe hier)

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