Ganz knapp: →
Mehrere Außerirdische reisen möglicherweise in die Schweiz, um Erich von Däniken zu ehren. Däniken wird für seine sympathischen Darstellungen von Außerirdischen geschätzt, im Gegensatz zu oft negativen Darstellungen in der Popkultur. Der Autor fühlt sich als Agnostiker fasziniert von der Idee extraterrestrischer Lebensformen und deren Einfluss auf die menschliche Vorstellungskraft. Dänikens Entdeckungen und Theorien stärken den Glauben an die Existenz von Außerirdischen. Die Betrachtung von Außerirdischen regt zum Nachdenken über die menschliche Einsamkeit und Bescheidenheit im Universum an.
Gemäss neuesten Mitteilungen aus dem All sind mehrere Ausserirdische auf dem Weg in die Schweiz: Was sie dort verloren haben, ist offen, mag sein, dass sie ans Grab von Erich von Däniken pilgern, der wie kein anderer Schweizer in fremden Sonnensystemen verehrt wird. Was man ihm dort insbesondere zugute hält: Im Gegensatz zu den vielen amerikanischen Filmen, die die Ausserirdischen eher ungünstig darstellen – wahlweise als gallertartige Ekeltiere (Alien), kaltblütige Imperialisten (Darth Vader) oder dann als unterkühlte Logiker mit missgebildeten Ohren (Mr. Spock) – hat von Däniken einfühlsame Berichte über sie verfasst. Es sind Hymnen, es sind Heldengeschichten. Vielleicht konnte das nur ein Schweizer: Bescheiden wie unser Menschenschlag ist, hat er nie in Frage gestellt, dass sie uns überlegen sind. Alles, was auf der Erde an Ausserordentlichem geschaffen wurde – OK, fast alles –, schrieb er ihnen zu.
