Ganz knapp: →
Die Bundesnetzagentur plant, die Stromzufuhr für energieintensive Unternehmen bei Mangellagen zu reduzieren. Diese Strombeschränkungen können nur 24 Stunden im Voraus angekündigt werden und betreffen Betriebe mit einem Verbrauch von mindestens acht Gigawattstunden jährlich. Es sind keine Entschädigungen für mögliche Betriebsausfälle vorgesehen. Die Pläne wurden aufgrund der Thematik geheim gehalten, um Verunsicherungen zu vermeiden. Deutschland hat alle Kernkraftwerke stillgelegt und plant die Abschaltung von Kohlekraftwerken, wodurch es an grundlastfähiger Energie fehlt. Experten empfehlen die Wiederinbetriebnahme von Kernkraftwerken und eine sofortige Beendigung des Kohleausstiegs zur Vermeidung künftiger Engpässe. Die hohen Strompreise werden der fehlerhaften Energiepolitik zugeschrieben, die bereits Investitionen in Deutschland gefährdet.
Die Fakten: Die Bundesnetzagentur als Regulierungsbehörde für Elektrizität hat eine sogenannte «Sicherheitsplattform Strom» aufgebaut. Der Zweck ist, dass industriellen Betrieben bei Strommangel die Versorgung gekappt werden kann – unter Umständen für Tage oder sogar Wochen.
Warum das wichtig ist: Deutschland will sich bei seiner Stromversorgung fast vollständig auf Wind- und Solaranlagen verlassen und baut sein Energiesystem entsprechend um. Die Folgen dieser realitätsfremden Politik werden nun immer deutlicher: Die Wirtschaft muss sich bei ihrer Produktion künftig nach den Launen des Wetters richten.
Das Zitat: «Das ist der Todesstoss für die Industrie.» (Energieexperte Fritz Vahrenholt zu den Plänen der Bundesnetzagentur, siehe hier)
