Ganz knapp: →
Linksextreme Gruppen versuchten, den AfD-Parteitag in Erfurt zu blockieren, hatten jedoch keinen Erfolg. Die meisten Delegierten kamen bereits am frühen Morgen und konnten ohne Verzögerungen an der Veranstaltung teilnehmen. Die AfD bestätigte ihr Führungspersonal und positionierte sich als stärkste Kraft in Ostdeutschland mit dem Ziel, Regierungsverantwortung zu übernehmen. Linksextreme Organisatoren räumten die gescheiterte Blockade ein und warnten andere Parteien vor einer Zusammenarbeit mit der AfD.
Das ist passiert: Am Wochenende wollten Linksextreme in Erfurt in Thüringen den Bundesparteitag der Alternative für Deutschland (AfD) verhindern. Am Samstagmorgen blockierten das Bündnis «Widersetzen» und andere linksextreme Gruppierungen mehrere wichtige Zufahrtsstrassen zur Messehalle: «Über die zentralen Anfahrtsrouten ist kein Durchkommen mehr möglich. Das AfD-Verbot setzen wir heute auf der Strasse durch», schreiben sie in einer Medienmitteilung.
Der Löli-Faktor: Trotz illegaler Blockaden begann die Veranstaltung ohne Verzögerungen. In weiser Voraussicht waren die meisten der rund 600 AfD-Delegierten unter Polizeischutz bereits in den frühen Morgenstunden angereist, um die Beschlussfähigkeit der Veranstaltung sicherzustellen. Gemäss einem Sprecher der Partei waren rund 540 Delegierte schon vor 05.00 Uhr auf dem Gelände, wie der «Spiegel» berichtete.
