Ganz knapp: →
Umfrage zeigt Rückgang des Interesses am Klimawandel in Deutschland von 39% (2022) auf 23% (2023). Teilnehmerzahlen an Klimademonstrationen sind von über einer Million auf einige Zehntausend gesunken. Rückgang der Berichterstattung über Klimawandel in amerikanischen Medien seit 2022. Deutlich weniger Suchanfragen zum Begriff „Klimakrise“ im Internet im Vergleich zu vor 3-4 Jahren. Massive Reduktion der Sitzungen zum Klimawandel beim World Economic Forum von 16 (2022) auf 4 (2026). Der Journalist sieht trotz dieser Trends weiterhin Relevanz in der Berichterstattung über Klimapolitik und deren Auswirkungen.
Die Fakten: Der deutsche Journalist Axel Bojanowski hat Daten zusammengetragen, um den Bedeutungsschwund des Klimathemas in der öffentlichen Wahrnehmung zu belegen (siehe hier). Sie sind eindrücklich.
Warum das wichtig ist: Im vergangenen heissen Sommer haben die Schweizer Medien fast pausenlos über die angeblich schlimme Klimakrise berichtet. Die Journalisten realisieren offenbar nicht, dass sie immer mehr an den Bedürfnissen ihres Publikums vorbeischreiben.
Das Zitat: «Umschwung im Klima-Streit» (Titel des Artikels von Axel Bojanowski, siehe hier)

